CBD – Was ist das

Wie wahrscheinlich vielen von euch ist mir der Begriff CBD immer mal wieder zu Ohren gekommen. In Verbindung mit Bildern von Hanfblättern assoziiert man CBD oft mit Drogen und die damit einhergehenden Verbote.

Da dieses Thema immer populärer wird, habe ich beschlossen mehr zu recherchieren und zu erfahren, wofür CBD eigentlich alles gut ist. Einige Produkte, die CBD enthalten, findet man sogar schon in Automaten auf Straßen, in Apotheken sowie Drogeriemärkten.

Ich habe mir also die Frage gestellt: „Was ist CBD eigentlich, welchen Nutzen hat es und warum kann man es legal kaufen, wenn Marihuana in Deutschland doch eigentlich verboten ist?“

Nach vielen Gesprächen und Recherche kann ich sagen, dass mich das Thema gepackt hat.

Ich bin absolut fasziniert, wie viel man zu dem Thema findet und wie vielfältig CBD heute schon genutzt wird.

Aus diesem Grund möchte ich so vielen Leuten wie möglich das Thema näher bringen. Um dir einen kleinen Einblick in das Thema zu verschaffen und vor allem um dir viel Zeit zu ersparen, findest du hier eine „kurze“, ausführliche Zusammenfassung.

Für die „Schnellleser“ unter euch, findest du hier noch eine Agenda, dann kannst du dir beliebige Themen heraussuchen, die dich interessieren.

Viel Spaß dabei!

CBD – Was ist das

Cannabidiol (auch CBD genannt) ist eines von über 100 identifizierten aktiven Cannabinoiden. All diese werden in der Cannabispflanze gefunden. Viele Leute bringen Hanf vor allem mit der berauschenden Wirkung von THC (Tetrahydrocannabinol) in Verbindung und somit das illegale konsumieren von Drogen.  

CBD im Gegensatz zu THC hat keine psychoaktive Wirkung und verursacht somit keinen “Rausch”. Es bietet aber trotzdem eine entspannende Wirkung und hat viele weitere Aspekte, welche gut für den Körper sind. Deshalb werden mit CBD sehr viele Studien durchgeführt, um weitere Eigenschaften zu entdecken. Heutzutage wird CBD schon bei den verschiedensten Krankheiten angewendet, worauf ich später eingehen werde.

Oberer Teil einer Hanfpflanze von der Seite

Es gibt verschiedene Arten von Hanfsorten. Die zwei bekanntesten Arten sind Cannabis Sativa und Cannabis Indica. Eine weitere Art ist Cannabis Ruderalis. 

Alle drei Arten enthalten unterschiedliche Mengen an CBD und THC und werden zum Teil für verschiedene Zwecke gezüchtet. Durch die Kreuzung der verschiedenen Arten, sind heute über 1000 verschiedene Arten gewonnen worden mit den verschiedensten Gehalten an THC und CBD. Dies wird auch für viele medizinische Zwecke immer interessanter.

Cannabis Indica hat einen geringen Gehalt an THC im Gegensatz zu Cannabis Sativa, dafür aber einen höheren Gehalt an CBD. 

Cannabis Sativa wird wegen seiner Größe und Struktur auch als Nutzhanf gezüchtet. Dieser darf dann nur einen maximalen Gehalt von 0,2% THC nachweisen. Viele Produkte wie Bekleidung, Hanfmehl oder der Gewinnung von Hanfsamen für Hanföl werden daraus produziert.

 

Unterschied zwischen CBD Öl, Hanf Öl und Cannabis Öl

Wenn du dich über Hanf-/ Cannabis Öle informierst, bist du wahrscheinlich auch schon über die Begriffe CBD Öl, Hanf Öl oder Cannabis Öl gestoßen.

Damit du den Unterschied der verschiedenen Öle verstehst, habe ich hier eine Beschreibung und die Unterschiede kurz dargestellt.

CBD Öl

Der Wirkstoff CBDa existiert neben THCa als zweithäufigster Wirkstoff in der Hanfpflanze. Wie oben schon erwähnt, hat CBD keine psychoaktive Wirkung aber viele andere Vorteile. Ganz im Gegenteil kann CBD sogar die Wirkung von THC mildern.

Produziert wird es durch die Hanfblüten und Blätter. Mithilfe von mehreren Extraktionsverfahren wird das CBDa zu CBD aktiviert. In Deutschland darf der THC Anteil bei den CBD Produkten bei maximal 0,2 % liegen, um es verkaufen zu dürfen.

Oft werden verschiedenste Trägeröle wie Kokos-, Oliven- und Hanföl zum Vermischen des CDBs genutzt. Hanföl ist zurzeit das meist genutzte Trägeröl.

Hanf Öl

Hanf Öl hingegen wird aus den Samen des Nutzhanfes gewonnen und enthält weder THC noch CBD. Die beste Qualität erzeugt man durch das Kaltpressen der Samen.

Je nach Herstellung kann das Hanf Öl dann eine grünliche oder bräunliche Farbe haben und es hat einen nussigen und leicht bitteren Geschmack. Bekannt ist es vor allem wegen der vielen Nährstoffen und wegen dem hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren wie Omega – 3 und Omega – 6.

Da unserer Körper diese Fettsäuren nicht selber herstellen kann, wird Hanf Öl als überaus hochwertiges Speiseöl angesehen. Zum Anbraten solltest du es allerdings nicht nutzen, da sich die Fettsäuren bei einer Temperatur von 165 ‘C zersetzen.

Cannabis Öl

Cannabis Öl, auch Haschisch Öl oder THC Öl genannt, ist ein Extrakt, welches wie das CBD Öl aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen wird. Für die Produktion werden potente Pflanzen mit einem hohen THC Anteil und alle Weiteren Cannabidiole genommen.

Somit findest du in Cannabis Öl das gesamte inhaltliche Spektrum der Hanfpflanze. Es zählt damit zu den stärksten Cannabisprodukten und steht wegen seiner psychoaktiven Wirkung des THCs in Deutschland unter dem Betäubungsmittelgesetz.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Hanf Öl ist ein sehr hochwertiges und beliebtes Speiseöl mit wichtigen Nährstoffen ist. Dadurch spielt es bei einer gesunden und bewussten Ernährung eine große Rolle.

Im Gegensatz dazu wird das CBD Öl als Nahrungsergänzungsmittel angesehen. Es ist vor allem wegen seines medizinischen Potenzials und dem sehr geringen THC Anteil interessant und wird weiterhin erforscht.

Das Cannabis Öl enthält das gesamte Spektrum der Cannabinoide in sich. Somit ist der Einsatzbereich größer und hat sich durch den THC Gehalt und seiner Wirkung in der Pharmaindustrie als wirkungsvolles Medikament etabliert.

Jedoch bringt es auch alle möglichen Nebenwirkungen mit sich, die durch das THC entstehen können. Deswegen ist es in Deutschland wegen dem Betäubungsmittelgesetz im Gegensatz zu Hanf- oder CBD Öl auf dem deutschen Markt streng kontrolliert.

Die Unterschiede liegen bei der Herstellung, Wirkung und Anwendung der verschiedenen Öle.

In Deutschland dürfen nur lizenzierte Landwirte Nutzhanf anbauen. Der Anbau muss angemeldet sein und es dürfen nur zugelassene Nutzhanf Sorten angebaut werden.

Herstellung von CBD

Damit du die Herstellung von CBD besser zu verstehst, ist es wichtig die Beziehung zwischen CBD und CBDa als Erstes zu erklären. CBDa ist die Vorstufe von CBD und wird während dem Wachstum der Cannabis Pflanze produziert.

In der Pflanze ist das CBD als inaktive Form CBDa enthalten, welche als “saure Vorstufe” bezeichnet wird. Durch bestimmte Extraktionsverfahren wird das CBDa in eine aktive Form umgewandelt und später dann durch beispielsweise leichter Erhitzung zu CBD extrahiert. Das gewonnene Extrakt und die CBD Kristalle, werden in der Regel dann mit Trägerölen gemischt oder auch in anderen Formen angeboten.

Das zurzeit schonendste und qualitativ reinste Verfahren ist das effiziente CO2 – extrahier Verfahren. Hierbei werden keine Lösungsmittel benutzt. Diese Methode ist kostenaufwendig aber man erzeugt ein reines und qualitativ hochwertiges CBD Extrakt.

Unter hohem Druck werden die gewünschten Cannabidiole durch das CO2 (Kohlenstoffdioxid)  aus der Pflanze gelöst. Nach einer gewissen Zeit wird der Druck gesenkt und das CO2 gibt die gelösten Stoffe wieder ab. So soll sichergestellt werden, dass die natürlichen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Anschließend werden die Gewonnenen Cannabinoide decarboxyliert (aktiviert). Das bedeutet, dass sie für einen gewissen Zeitraum (meist 30 – 45 Minuten) auf eine Temperatur von ca. 135 ‘C erhitzt werden. In diesem Schritt wird unter Anderem das CBDa zu CBD umgewandelt.

Das gewonnene reine CBD hat dann zunächst eine reine Kristallform welche dann später weiterverarbeitet werden kann.

Ein weiteres Verfahren ist das Alkohol Extraktionsverfahren, welche ich oben schon erwähnt haben. Hierbei werden die wichtigen Moleküle durch eine hochprozentige Alkohollösung aus den Hanfpflanzen gewonnen. Bei dieser Technik können weitere wichtige Moleküle zerstört werden, weswegen das CO2 – Extrahier verfahren bevorzugt wird.

In dem CBD Öl sind noch weitere Stoffe enthalten,  wie Terpene und Flavonoide, welche dem Öl die typischen Aromen und den unverwechselbaren Duft verleihen. Diesen Stoffen haben auch tolle Eigenschaft wie z.B. zur Unterstützung des Immunsystems.

Gesundheitliche Vorteile von CBD

In den letzten Jahren wurde der Stoff CBD global und auch in Deutschland angefangen wissenschaftlicher zu untersuchen. Dabei hat man festgestellt, dass der Stoff in dem menschlichen Organismus sehr viele gesundheitliche Wirkungen entfalten kann.

Auch wurde festgestellt, dass der menschliche Körper in der Lage ist, eigene Cannabinoide zu produzieren, welche man Endocannabinoide nennt.

Mache Cannabinoide aus der Cannabispflanze sind Agonisten und wie schon erwähnt CBD. Das heißt, dass sie durch die Besetzung eines Proteins oder Proteinkomplexes (Rezeptors) Signalübertragungen der jeweiligen Zellen aktivieren können.

Somit soll es wie ein Hormon oder ein Neurotransmitter im Körper wirken. Das interessante dabei ist, dass es eine nicht körpereigene Substanz ist, welche einen bestimmten Botenstoff in seiner Wirkung ersetzt oder imitieren soll.

Durch weiteres Forschen wie Cannabis im menschlichen Körper wirkt, wurde das sogenannte Endocannabinoid System (ECS) entdeckt. Man hat festgestellt, dass die Rezeptoren CB1 und CB2  im Körper durch Cannabinoide beeinflusst werden, welche sich im ganzen Körper befinden. Die meisten davon befinden sich im Gehirn.

CB1 – Rezeptoren befinden sich vorwiegend in den Nervenzellen. Am häufigsten kommen sie im Kleinhirn vor. Sie stehen in Verbindung mit der Koordination, Bewegung, Schmerzen, Erinnerung und einigen mehr.

C2 – Rezeptoren befindet sich vorwiegend auf den Zellen des Immunsystems und haben Einfluss auf Entzündungen und Schmerzen.

In Betracht der Erhaltung und Erreichung einer guten Gesundheit wird das ESC nun als eines der wichtigsten psychologischen Systeme in unserem Körper bezeichnet.

Erst ging man davon aus, dass CBD direkt auf den CB2 Rezeptor wirkt. Doch nun lassen die neuesten Forschungen vermuten, dass CBD den Körper beeinflusst eigene Cannabinoide zu nutzen und es somit keine direkte Wirkung auf den Körper hat.

Das endogene Cannabinoid System ist in allen Säugetieren zu finden und umfasst beide Rezeptoren, welche Teil unseres Nervensystems sind.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Hauptaufgaben des Endocannabinoid Systems die Neuroprotektion, eine homöostatische Regulierung, die immune Ausgeglichenheit und die Stressregeneration reguliert.

Die wissenschaftliche Forschung ist längst noch nicht abgeschlossen in diesem Bereich.

Hier noch ein interessantes Video von einem Arzt, der vom ZDF interviewt wurde. Er gibt das oben genannte wieder und sagt seine Meinung zu dem Thema:

Anwendungsbereiche von CBD

Wie du jetzt schon in diesem Artikel gelernt hast, hat CBD zahlreiche Eigenschaften, welche bei unterschiedlichsten Krankheiten helfen und unterstützen kann. Das geschiet nicht nur durch die antibakterielle Eigenschaft, sondern auch durch die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Nebenwirkung. Somit ist CBD ein wertvoller Helfer gegen diverse Krankheiten.

Es gibt eine Menge Studien und sehr viele Erfahrungsberichte im Netz, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Hier habe ich einige für dich dargestellt:

CBD Öl gegen Schlaflosigkeit

Viele Menschen leiden heutzutage unter Schlaflosigkeit. Das kann zu vielen Problemen im Alltag führen. Deswegen wird dann schnell zu Schlafmittel oder andere Sachen gegriffen. Durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten können oft andere Nebenwirkungen hervorgerufen werden.

Eines der Nebenwirkungen bei einer höheren Dosis von CBD, ist die Müdigkeit. Somit ist es ein natürlicher und pflanzlicher Ersatz zu den Schlafmitteln, welches einen morgens nicht ganz so träge erscheinen lassen.    

Akne bekämpfen mit CBD Öl

Akne ist nicht nur ein Problem der Jugendlichen. Immer mehr Menschen – auch im späteren Alter – leiden darunter. Da CBD Öl entzündungshemmend und antibakteriell wirkt, kann es auch hier entgegenwirken. Es reduziert den Fettgehalt in der Haut und kann Akne so dauerhaft bekämpfen.

Nikotinfrei mit CBD Liquid

Eine Studie hat gezeigt, dass CBD Öl dabei helfen kann, Nikotinfrei zu werden.

24 Raucher haben an dieser Studie teilgenommen. Jedes Mal, wenn die Personen den Drang nach einer Zigarette hatte, haben 12 Leute CBD Liquid und die anderen 12 Leute ein Placebo inhaliert. Diejenigen welche CBD inhaliert haben, verspüren immer weniger Lust auf eine Zigarette und die Anzahl gerauchten Zigaretten ging auf ca. 40 % zurück.

CBD Öl gegen Diabetes

Auch Diabetes ist ein Thema, womit sich immer mehr Menschen leider beschäftigen müssen. Eine Studie mit übergewichtigen Mäusen hat gezeigt, dass bei einer regelmäßigen Einnahme von CBD und gleicher Essgewohnheiten sich kein Diabetes entwickelt hat. Im Gegensatz dazu hat sich bei der Mehrzahl der Placebo Versuchsgruppe Diabetes entwickelt.

CBD Öl gegen Multiple Sklerose

Laut einer Studie welche an Mäusen getestet wurde, konnte festgestellt werden, dass CBD Multiple Sklerose stark verbessern konnte. Zehn Tage lang wurde den Mäusen CBD gegeben. Es wurde beobachtet, dass sich nicht nur der Allgemeinzustand deutlich verbessert hat, sondern auch die Bewegungsfähigkeit. Trotzdem müssen noch viele weitere Studien folgen.

CBD lindert Übelkeit

Cannabis wird schon seit sehr langer Zeit gegen Erbrechen und Übelkeit eingesetzt. Dies hat mit den von mehr als 100 Cannabinoid Verbindungen zu tun, welche in CBD und auch in THC nachgewiesen wurde.

CBD Öl bei Rheuma

Auch hier gibt es einige Erfahrungsberichte, welche die Schmerzen nach Einnahme von CBD Öl bei Rheuma Patienten lindern konnte.

CBD Öl gegen Stress, Überbelastung und Nervosität

Durch seine beruhigende Wirkung wird CBD Öl gerne gegen Stress, Angstzustände, Überlastung und Nervosität eingesetzt.

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Weitere CBD Öl Anwendungsbereich

    • Morbus Crohn
    • Asthma und Allergien
    • Alzheimer und Parkinson
    • Unterstützung bei Krebserkrankung
    • Schmerzen und Entzündungen
    • Fibromyalgie
    • Arthritis
  • Migräne
  • Depressionen
  • Immunsystem
  • Ausgleich von Th1 & Th2
  • Anti psychotische Wirkungen
  • Epilepsie
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Inhaltsstoffe von CBD Öl

In dem CBD Öl befinden sich als Full Sprctrum viele wichtige Inhaltsstoffe. Viele davon haben einen positiven Effekt auf den Körper. Einige davon sind sehr wichtig und sogar lebensnotwendig!

Manche davon sind die enthaltenen Mineralstoffe, Proteine, Vitamine, Ballaststoffe und die ungesättigten Fettsäuren. Im Wesentlichen besteht der wirksame Bestandteil des CBD Öl aber aus dem Cannabinoid der Hanfpflanze.

Cannabinoide

Der Körper ist in der Lage eigene Cannabinoide zu produzieren. Somit soll das gewonnene Cannabinoid aus der Hanfpflanze wie ein Hormon oder ein Neurotransmitter wirken. Das interessante hierbei ist, dass es keine körpereigene Substanz ist aber dennoch bestimmte Botenstoffe in seiner Wirkung imitiert oder ersetzt.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Unsere Körper benötigt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega 3- und Omega 6 Fettsäuren. Das Verhältnis beträgt 1 : 3. Sind diese nicht in einer ausbalancierten Menge vorhanden, kann es zu stillen Entzündungen im Körper kommen, wodurch bestimmte Krankheiten entstehen können.

Das CBD Öl (wenn Hanf Öl als Trägeröl benutzt wird) hat ein perfektes Verhältnis, welchen in keinem Pflanzenöl so vorkommt.

Beide Fettsäuren unterstützen die Zellerneuerung sowie die Regenerierung. Zudem wirken sie entzündungshemmend, wirken sich positiv auf den Blutdruck aus und unterstützen bei vielem mehr.

Vitamine

Es werden viele Vitamine in CBD Öl nachgewiesen. Unter Anderem findet man das bekannte Anti-Aging Vitamin E. Allerdings hat dieses aus noch weitere Eigenschaften. Es soll gegen beispielsweise Herzinfarkten, Schlaganfällen, sowie Alzheimer und verschiedenen Krebskrankheiten unterstützend wirken.

Weitere Vitamine sind z. B. B1 und Riboflavin.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Auch  jede Menge Spurenelemente und Mineralstoffe lassen sich nachweisen, welche für den ganzen Körper von großer Bedeutung sind. Einige davon sind:

  • Eisen – Kalium – Kalzium
  • Kupfer – Mangan – Magnesium
  • Natrium – Phosphor – Zink

Chlorophyll

Das Chlorophyll sorgt für die grünliche Farbe des CBD Öls und spielt auch in unserem Körper eine wichtige Rolle. Es ist unter Anderem dafür verantwortlich, dass die Zellatmung einwandfrei funktioniert. Diese wiederum sorgt dann für die Entgiftung der Zellen und werden dann dadurch mit Sauerstoff versorgt.

Carotinoide

Auch hier handelt es sich um Unterstützung der Farbe. Die Carotinoiden verleihen dem Öl das goldgelbe Schimmern. Es unterstützt das Immunsystem und stärkt die Zellmembran.

Gamma-Linolensäure

Die sehr seltene Gamma-Linolensäure lässt sich auch im CBD Öl nachweisen. Sie wirkt entzündungshemmend und kann durch den Stoffwechsel aus den Omega 6 Fettsäuren hervorragend gegen Behandlung von Hautproblemen wie Neurodermitis und Schuppenflechten eingesetzt werden. Sie ist in kaum einem anderen Öl enthalten.

Durch all die oben genannten Inhaltsstoffe von dem CBD Öl als Full Spectrum, ist es ein sehr interessantes Nahrungsergänzungsmittel geworden. Es unterstützt nicht nur die Gesundheit, sondern kann Beschwerden linder, heilen und vorbeugen.

Einnahmemöglichkeiten

Die Einnahme von CBD ist sehr vielfältig. Die beliebteste Einnahme ist  CBD Öl in Tinkturen. Hier werden die Öle mit einer Pipette unter die Zunge getropft. Dadurch kann man genaue Dosierungen durchführen und das CBD gelangt schneller durch die Schleimhäute in den Körper.

Je nachdem was du bevorzugst und wie schnell du die Wirkung spüren möchtest, habe ich noch weitere Einnahmequellen der vielen Varianten aufgelistet.

CBD Öle

Wie erwähnt werden CBD Öle oft durch Pipetten direkt unter die Zunge getropft und eine Weile im Mund behalten. Du kannst sie allerdings auch dosiert auf dein Essen tropfen und dann zu dir nehmen.

Die Flaschen gibt es in verschiedenen Größen und die Konzentration ist hier meist am stärksten.

Es wirkt sehr schnell, da es direkt von der Schleimhaut aufgenommen wird. Allerdings ist der Geschmack nicht für jedermann.

Hanföl in Pipette mit Glasflasche darunter

CBD Salbe

Durch Salben oder Pflaster kann das CBD direkt über die Haut aufgenommen werden. Hierzu gibt es aber noch keinen wissenschaftlichen Beweis der Wirkung.

Glaubt man den Erfahrungsberichten aus Amerika, zeigt sich eine durchgängige wohltuende und schmerzlindernde Wirkung.

CBD Kapseln

Manche Leute können den Geschmack des CBD Öls überhaupt nicht ab. Eine gute Alternative sind CBD Kapseln, welche sich wie die meisten Tabletten sehr einfach mit Wasser aufnehmen lassen. 

Es ist eine sehr bequeme Einnahme. Die Wirkung setzt hier jedoch später ein, da sich die Kapsel im Magen erst zersetzen muss.

Kapseln in Glasbehälter liegend und ausgeschüttet

CBD Spray

In CBD Sprays ist die Dosierung meist gering. Du solltest dir das Etikett genau anschauen, um zu wissen, wie viele Pumpstöße du für die richtige Dosierung benötigst.

CBD verdampfen durch E-Zigarette

CBD Öl  kann man nicht rauchen, da es ein Produkt mit sehr hohen Fettgehalt ist. Wenn du es verbrennst, entstehen Stoffe die krebserregend sind.

Wenn du CBD trotzdem inhalieren möchtest, solltest du zu CBD Liquid greifen, welche ätherischen Ölen enthalten, die du verdampfen kannst. Allerdings solltest du bedenken, dass es auch Nebenwirkungen durch die Erhitzung der Chemikalien geben kann.

Mann raucht liqid pen und atmet dampf aus

CBD Lebensmittel

Auch durch Lebensmitteln kannst du CBD zu dir nehmen, was immer beliebter wird. 

Die am häufigsten genutzten Lebensmittel sind Pralinen, Kaffee, Backware und Süßigkeiten. Allerdings wird das eher als Food – Trend angesehen. In Amerika werden immer mehr Lebensmittel mit CBD hergestellt. 

CBD Tee

Tee ist weltweit ein beliebtes Getränk.

Der CBD Tee weist einen vollen, erdigen und recht ausgeprägten Geschmack auf. Du kannst ihn aber mit beliebigen Kräutern mischen, um einen anderen Geschmack zu bekommen.

CBD Tee wirkt sehr entspannend und fördert den Tiefschlaf. Deshalb solltest du den Tee Abends zu dir nehmen, da die natürliche Müdigkeit tagsüber durch den Tee verstärkt werden kann.

Hanfmischung Tee auf Tisch

CBD Tampons

Auch Tampons lassen sich mit CBD finden. Mit der Einführung des Tampons wird das CBD durch die Schleimhäute schnell aufgenommen und im Körper verteilt.

Dosierungen

Empfehlungen oder genau Angaben zur Dosierung kann ich aus behördlichen Gründen keine geben.

Je nachdem wozu du das CBD Öl einsetzen möchtest, solltest du auf die bestimmte Dosierung und den bestimmten % Gehalt des CBD achten. Für unterschiedliche Erkrankungen werden unterschiedliche Dosierungen empfohlen. 

Du solltest auch immer auf dein Körpergewicht achten. Leute, die mehr wiegen, benötigen meist auch mehr um den Effekt zu spüren. 

Grundsätzlich solltest du aber mit kleineren Mengen anfangen und die Dosierung nach und nach erhöhen. Höre dabei am besten auf deinen Körper. Nur so kannst du unerwünschte Nebenwirkungen vermeiden.

Meist sollten die empfohlenen Dosierungen aber auf den Flaschen oder der Verpackung finden. Fange mit der kleinsten Dosierung an und schaue, wie du dich fühlst.

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von CBD sind sehr überschaubar. In der Regel gibt es jedoch kaum welche. Da jeder Körper unterschiedlich auf verschiedene Stoffe reagiert, kann es natürlich auch bei jedem zu anderen Nebenwirkungen führen.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass auch bei hohen Einnahmen von CBD, kaum Nebenwirkungen vorhanden sind.

Erfahrungen zeigen, dass es am Anfang zu leichter Müdigkeit/ Trägheit oder einem trockenen Mund führen kann. Wenn der Körper sich aber erst einmal an das CBD gewöhnt hat, verschwinden diese Symptome meist wieder.

Nur wenige haben Durchfall, leichte Änderung des Appetits und Schwindel oder Kopfschmerzen bekommen.

Wenn du das erste Mal CBD testest, solltest du deswegen einen Zeitraum finden, wo du dich nicht mental anstrengen musst und an einem vertrauten Platz bist.

Weitere Leute berichten, dass sie in den ersten Wochen der Einnahme einen flacheren Bauch bekommen haben. Das liegt an dem Chlorophyll, welches den Darmtrakt stark säubert und entschlackt.

Trotz fehlender Langzeitstudien kannst du davon ausgehen, dass das CBD Öl für Menschen und Tieren ungefährlich ist. Die Inhaltsstoffe weisen keine toxischen Stoffe nach und bislang wurde keine negativen, sondern nur positive Einflüsse auf den Körper beobachtet.

Bedeutungsvolle Aussagen kann man allerdings aufgrund fehlender Langzeitstudien noch nicht geben. Deswegen sind die Nebenwirkungen auch nur dezent beschrieben.

Was beachten beim Einkauf

Da CBD immer populärer wird, gibt es auch immer mehr Anbieter. Somit fällt es dir wahrscheinlich immer schwerer, das richte CBD Öl und Produkt zu finden. Da es ein hochwirksames Naturheilmittel ist, solltest du auch auf eine bestmögliche Qualität achten. Billiges CBD Öl aus unbekannter Quelle, ist sehr wahrscheinlich auch nicht das, was es verspricht.

Bevor du dich für einen Anbieter und Produkt entscheidest, solltest du das CBD Öl deshalb genau unter die Lupe nehmen. Den CBD Öl ist nicht gleich CBD Öl.

Als Erstes solltest du sicherstellen, dass die Hanfpflanze, aus der das Produkt schonend hergestellt wurde, natürlich (auf einem Biofeld) und ohne Pestizide gezüchtet wurde. Somit verhinderst du, dass die schädlichen Stoffe mit in das Öl gelangen.

Weiterhin solltest du darauf achten, was für ein Trägeröl benutzt wurde. Oft wird Hanf Öl oder Kokos Öl benutzt. Gerade das Hanf Öl hat zusätzliche Stoffe enthalten, welche sich positiv auf den Körper auswirken können. Gerade das perfekte Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren kommen dem Körper zugute.

Natürlich solltest du auch nicht vergessen, die richtige % Mischung zu wählen. Denn je höher die % des CBDs, desto stärker sind auch die Wirkungen, welche am Anfang vielleicht zu stark sein können.

Wenn du dich dann für einen Anbieter entschieden hast, solltest du das Öl von Kindern entfernt, kühl und dunkel lagern. Aufbewahren kannst du es dann nach Öffnung oft ca. ein Jahr. 

Rechtslage in Deutschland

CBD ist in Deutschland noch recht unbekannt, nimmt aber immer mehr Aufmerksamkeit an. Du bist vielleicht einer der vielen, welcher sich noch nicht sicher ist, ob es legal oder illegal ist, CBD zu erwerben.

Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, auf die ich jetzt eingehen werden.

Oft wird CBD mit Marihuana und seiner berauschenden Wirkung gleichgesetzt. Dies ist jedoch nicht der Fall und muss klar differenziert werden.

CBD gilt als nicht psychoaktiv, da es keinen oder nur sehr geringen Wert an THC besitzt. In Deutschland fällt CBD somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Gesetzeswage

CBD Produkte wie CBD Öl, dürfen in Deutschland frei verkauft werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der THC Gehalt des Produktes 0,2 % nicht überschreiten darf. Weiterhin darf kein Heilversprechen auf der Verpackung stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, so greift das Produkt unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Hier ein kleiner Auszug des BtMG:

Anlage 1 (zu § 1 Abs.1) (nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel)

“…ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 % nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen…”

Im Internet findet man schon viele Anbieter mit sehr guten Qualitätsprodukten. Nun haben auch Apotheken und Drogeriemärkte wie Rossmann oder DM angefangen CBD Produkte zu vermarkten.

Fazit

CBD Öl ist ein hervorragendes Mittel zur Linderung oder sogar Heilung von diversen Krankheiten. Dies haben zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte bewiesen. Auch wenn CBD aus Hanf gewonnen wird, hat es keine berauschende Wirkung. 

Hanf ist seit vielen Jahrtausenden bekannt und wurde schon damals als Heilmittel eingesetzt. Hanf selber hat noch keinen guten Ruf. Aber das gewonnene CBD kann bei verschiedenen Krankheiten helfen und unterstützend wirken.

So kann es z. B.  bei Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen und sogar Multiple Sklerose helfen. Studien zufolge soll es sogar Krebszellen im Körper abtöten können.

Nebenwirkungen treten im Gegensatz zu anderen Arzneimitteln so gut wie keine auf. Allerdings musst du berücksichtigen, dass noch keine Langzeitstudien vorliegen.

CBD ist noch nicht als Heilmittel zugelassen. Doch so langsam steigen auch mehr und mehr Apotheken und Drogeriemärkte in den Markt ein und bieten verschiedene CBD Produkte an. Auch Lebensmittelunternehmen werben schon mit Produkte die Hanf Öl enthalten.

Zusatz Information

Mein ausführlicher Artikel über das Thema Cannabidiol und Cannabinoide ist sehr gut recherchiert. Ich möchte dir die bestmöglichen Informationen über das Thema geben. Er basiert auf Erfahrungsberichte, Studien – welche nicht alle bei Menschen, sondern auch bei Tieren getestet wurden – und verschiedene Untersuchungen von namhaften Instituten. All die oben genannten Informationen können keinen Arzt oder Heilpraktiker ersetzen. Ich kann daher keine Haftung über eventuelle Probleme bei der Einnahme von CBD übernehmen.

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